Sovicille

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Sovicille nahe Siena in der Toskana

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Sovicille

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Sovicille war eine Burg der sieneser Bischöfe und wird im Jahr 1004 zum ersten Mal erwähnt. Unter sieneser Herrschaft wurde es freie Kommune und teilte somit die wechselhaften Geschicke der Republik Siena bis hin zur vollständigen Zerstörung während des sieneser Krieges. Es liegt inmitten eines Gebietes, das außerordentlich reich an Ansiedlungen aus etruskischer und römischer Zeit ist (Brenna und Pernina sind etruskische Namen; Ancaiano, Arnano, Ampugnano, Simignano, Stigliano, Trecciano sind lateinischen Ursprungs).

Pieve di Ponte allo Spino

Pieve di Ponte allo Spino
Hermitage of Rosia

Hermitage of Rosia
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Ponte della Pia

Ponte della Pia

Unter den zahl-reichen Dörfern seines Territoriums ist beachtenswert Rosia, das an einem wichtigen Straßenknotenpunkt lag, der Siena mit dem Meer verband. Hervorzuheben sind: Ponte della Pia (Brücke der Pia), die Pfarrkirche San Giovanni Battista (Ponte allo Spino) mit einem charakteristischen, viereckigen Glockenturm im lombardischen Stil (im Innern befindet sich ein Tryptichon von Guidoriccio Cozzarelli, der auch die Madonna in der Kirche von Ancaiano, dem Geburtsort von Baldassarre Peruzzi, malte. Das gesamte Hügel-Gebiet ist mit den typischen dichten Wäldern der Montagnola Senese bedeckt, wo der wertvolle gelbe Marmor Sienas abgebaut wird.

Äußerst dicht ist auch das Netz der Pfarrkirchen und Abteien: San Giusto a Balli, Pernina, Molli, Ponte allo Spino (mit seinen sehenswerten Kapitellen im französischen Stil), Torri (mit seinem prächtigen, bemalten, dreistöckigen Kreuzgang), San Lorenzo in Sovicille mit schönen Fresken.

Burgen: Poggiarello, Toiano mit dem gewaltigen Bauwerk des Palazzaccio, Stigliano, Capraia, Montarrenti (wo erst kürzlich archäologische Ausgrabungen eine frühmittelalterliche Ansiedlung ans Licht brachten), Palazzo al Piano, Castiglion ehe Dio sol sa.

Villen: Cetinale (1680) ein Werk des Architekten C. Fontana mit der nahegelegenen, einzigartigen gleichnamigen Einsiedelei, Celsa mit einem schönen italienischen Garten, Villa Linari aus dem 18. Jahrhundert, Cavaglioni und andere Bauten von großem Interesse.

Besondere Aufmerksamkeit verdient Orgia, in der Nähe des Flusses Merse, mit seiner antiken Kirche und dem ethnographischen Wald-Museum.

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